Aktuelles

 

 

Vergangenes

2017
Fachtag Psychiatrie am 20.10.2017 in Leipzig

Der Tag der Gemeindepsychiatrie zielt darauf ab, aktuelle und für die Versorgung wichtige Fachinhalte öffentlich bekannt zu machen und gemeinsam mit allen Akteuren, Angehörigen und Betroffenen zu diskutieren.

Darüber hinaus soll die Veranstaltung, die von allen Bereichen der Gemeindepsychiatrie unterstützt und selbständig organisiert wird, die Zusammenarbeit innerhalb des gemeindepsychiatrischen Verbundsystems (Kliniken, ambulante Dienste, Niederlassungen und komplementäre Einrichtungen) verbessern.

In diesem Jahr ist aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer das Thema »Psychotherapie in der Gemeindepsychiatrie« hinzugekommen. Dies soll zum einen hinsichtlich der Möglichkeiten von Psychotherapie für Menschen mir eher schweren Erkrankungen, die in früheren Zeiten fast ausschließlich medikamentös behandelt werden konnten, diskutiert werden. Zum anderen stellt sich die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Psychotherapeuten und der Gemeindepsychiatrie vor dem Hintergrund erweiterter Behandlungsoptionen dieser Berufsgruppe verbessert werden kann.

Der Tag der Gemeindepsychiatrie widmet sich in Workshops Themen, die in der aktuellen Versorgung in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem Suchthilfesystem, der Jugendhilfe und der Wohnungslosenhilfe, bei der Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund und im Zuge der Beteiligung von Betroffenen von Belang sind. Zudem präsentieren sich die Versorgungsangebote der Gemeindepsychiatrie: Selbsthilfe, Beratung und Begegnung, Wohn- und Arbeitsangebote.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Teilnehmer der Fachtagung bei einer öffentlichen Talkrunde unter dem Thema »Wie weit sind wir in der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen bis heute gekommen?«. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, die Ausstellung »Dämonen und Neuronen«, die an diesem Tag eröffnet wird, zu besichtigen. Wir laden alle Kollegen, Angehörige und Betroffene zu einem regen Austausch über wichtige Themen der Gemeindepsychiatrie in Leipzig ein.

zum PDF

2016
Fachtag Psychiatrie am 21.10.2016 in Leipzig

Die gemeindepsychiatrische Versorgung in der Stadt Leipzig hat eine lange und gute Tradition. Psychiatrische Kliniken, ambulante Dienste, Sozialarbeiter / Sozialpädagogen und andere Fachkräfte, niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, psychosoziale Hilfevereine – nicht zuletzt auch Psychiatrieerfahrene und Angehörige – arbeiten eng zusammen, wenn es darum geht, Menschen in psychosozialen Krisensituationen hilfreich zur Seite zu stehen. Im Mittelpunkt des Fachtags stehen die Schnittstellen, die es zu anderen sozialen Bereichen (Jugendhilfe, Suchtkrankenhilfe, Pflege und Altenhilfe, Wohnhilfesystem und Hilfen für Migranten) gibt.

Neue Herausforderungen für die psychosoziale Versorgung Leipzigs ergeben sich vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen: z. B. die deutlich zunehmende Bevölkerungszahl, darunter kriegstraumatisierte Menschen, die sich in einer neuen Umgebung / Gesellschaft zurechtfinden müssen. Neue Impulse können von innovativen Konzepten wie der Behandlung im Lebensumfeld des Betroffenen (Hometreatment) und den Genesungsbegleitern (Psychiatrieerfahrene, die die EX-IN Ausbildung absolviert haben) ausgehen.

Daher wendet sich die Tagung an alle Mitarbeiter der psychosozialen Versorgung, die direkt oder indirekt mit der Psychiatrie in Verbindung stehen.

zum PDF

2013
50 Jahre Rodewischer Thesen

Pharmafreier Fachtag des Rudolf Virchow Klinikum Glauchau und der SGSP - 50 Jahre Rodewischer Thesen

Diese 50-jährigen Jubiläen möchten wir mit einem Fachsymposium begehen, dabei zurückblicken als auch Ausblicke in eine zukünftige psychiatrische Versorgung geben, dies speziell für eine Psychiatrie als integrierter Bestandteil eines Allgemeinkrankenhauses sowie als Teil der Psychiatrie in der Gemeinde. Zu diesem Jubiläumssymposium am 06. Juli 2013 möchten wir Sie gemeinsam mit dem Rudolf Virchow Klinikum Glauchau herzlich einladen. Die Veranstaltung wird von der SGSP auch finanziell unterstützt, so dass kein Sponsoring durch Pharmafirmen stattfindet.

Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung der SGSP statt.

zum PDF

»Psychiatrie ohne Einrichtungen–Sozialromantik oder sinnvolle Versorgungsperspektive?« DGSP Jahrestagung 2013

vom 07.11.2013 - 09.11.2013 in Erfurt

Psychiatrie ohne Einrichtungen – Sozialromantik oder sinnvolle Versorgungsperspektive?

Vorankündigung zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)

Die Veranstaltung ist ein Forum für psychiatrisch Tätige aus den unterschiedlichen Behandlungs- und Versorgungsbereichen, psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige.

Die zentrale Frage der Veranstaltung lautet:

Wie muss eine Versorgungslandschaft aussehen, die eine konsequent am Bedarf der Person orientierte psychiatrische Hilfe außerhalb von Einrichtungen am individuell gewünschten Lebensort –in der Gemeinde / Kommune- ermöglicht?

Ist dies in Zeiten der integrierten Teilhabeplanung und personenzentrierter Hilfen noch eine ernstzunehmende Frage? Wir meinen ja! Wir stellen fest, dass bundesweit die unterschiedlichsten Wege zum Ziel der personenzentrierten Hilfen gegangen werden. Festzustellen ist aber auch, dass die Hilfen dennoch vielfach in Einrichtungen angeboten und durchgeführt werden. Der Charakter der Hilfen ist immer noch überwiegend zentriert auf die Bedingungen der hilfegewährenden Einrichtungen und Dienste.

Zu diesem Eindruck passt die ständig zunehmende Forderung aus der Fachwelt nach geschlossener Heimunterbringung für besonders hilfebedürftige Menschen. Diese Personen seien in den Kommunen und Gemeinden nicht mehr integrierbar, so die Argumentation.

Gleichzeitig verpflichtet uns die UN-Behindertenrechts-konvention eine Gesellschaft mitzugestalten, in der Menschen mit Behinderungen nicht mehr durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen behindert werden. Umfassende Teilhabe - besser vollständige Partizipation von Menschen mit Behinderungen ist die Messlatte die an eine Gesellschaft anzulegen ist, die das Ziel der Inklusion erreicht hat. Dieses Ziel ist hierzulande noch in weiter Ferne und dessen Erreichung verlangt allen Beteiligten weiterhin noch viel Anstrengung und Engagement ab.

Mit der Tagung wollen wir der hier skizzierten thematischen Spannung zwischen Anspruch und Realität Raum geben. Wir wollen Möglichkeiten bieten, Schritte zur Zielerreichung „Inklusion“ zu denken und zu diskutieren.

Nachfolgende Themenkomplexe erwarten die Tagungsteilnehmenden:

  • Alternative Modelle zur Einrichtungsfinanzierung,
  • Neues Entgeltsystem zur Finanzierung psychiatrischer Krankenhäuser und deren Folgen für die ambulante Versorgungsituation,
  • Arbeit und Beschäftigung außerhalb von Sondermilieus,
  • Integrierte Versorgung als Chance zum Leben außerhalb von Institutionen,
  • Streitgespräch zur Frage der "Geschlossenen Heime",
  • Psychisch Krank und wohnungslos: Enthospitalisierung "Amerikanisch",
  • Deinstitutionalisierung aus italienischer und europäischer Sicht.

Im Rahmen der Jahrestagung findet auch die diesjährige Mitgliederversammlung der DGSP mit Neuwahl des Vorstandes statt.

Weitere Informationen:
DGSP e.V. - Zeltinger Str. 9 - 50969 Köln
Telefon: 0221-511002

psychiatrie.de/dgsp

zum PDF

Bündniss für ein soziales Sachsen

Die SGSP unterstützt das Bündnis Zukunft und Zusammenhalt

In Sachsen hat sich im Juni ein Bündnis gegen die geplanten Einschnitte in den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales gegründet. Das Bündnis wird bereits von vielen Vereinen, Verbänden und Privatpersonen unterstützt.

Die SGSP hat bei der Gründungsveranstaltung teilgenommen und unterstützt jetzt das Bündnis.

EX / IN in Sachsen

Das Projekt

EX-IN ist aus einem europäischen EU-Pilotprojekt hervorgegangen, das als good-practice ausgezeichnet wurde. EX-IN ist eine spezifische Ausbildung für psychiatrie-erfahrene Menschen, die auf dem Erfahrungswissen der TeilnehmerInnen basiert. Die Ausbildung qualifiziert dafür, als MitarbeiterIn in psychiatrichen Diensten oder als DozentIn in der Aus-, Fort- und Weiterbildung tätig zu werden.

Die Ausbildung soll den Einfluss des Wissens von ExpertInnen durch Erfahrung auf das psychiatrische Versorgungssystem stärken und zu zufriedenstellenderen, weniger diskriminierenden Angeboten bei tragen.

Warum Einbeziehung von Psychiatrie-Erfahrenen?

Zahlreiche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass die Beteiligung Psychiatrie-Erfahrener in Forschung, Ausbildung und in psychiatrischen Diensten einen großen Einfluss auf die Verbesserung der Angebote hat. Psychiatrie-Erfahrene verfügen über ein großes Wissen zu unterstützenden Haltungen, Methoden und Strukturen, das bisher kaum in die bestehende Versorgung einfließt.

Die Einbeziehung von »ExpertInnen durch Erfahrung« leistet einen wichtigen Beitrag zu:

  • einem erweiterten Verständnis psychischer Störungen
  • neuem Wissen über genesungsfördernde Faktoren in der Psychiatrie
  • der Entwicklung neuer Methoden und umfassenden Inhalte in der Fachkräfteausbildung
  • innovativen, nutzerInnenorientierten Angeboten

Aktuelle Inforationen gibt es unter: gesop-dresden.de

GESOP Dresden bei Facebook

2012
2011
Fachtag Trauma der SGSP

Fachtag Trauma für Betroffene, Angehörige und HelferInnen am 9. September 2011

Ein psychisches Trauma entsteht, wenn schreckliche, oft lebensbedrohliche Erfahrungen nicht aufgearbeitet werden konnten. Bei vielen seelischen und psychosomatischen Erkrankungen sind Psychotraumatisierungen als Ursache oder Mitursache zu finden.

Mittlerweile gibt es eine Fülle von fachlichen Erfahrungen zu psychischen Traumatisierungen und Möglichkeiten, sie auch noch nach vielen Jahren aufzuarbeiten oder die quälenden Symptome zu mildern.

Bei 60-70% aller Psychiatrie-PatientInnen werden Traumatisierungen in der Vorgeschichte vermutet. Jedoch besteht gerade in Akutpsychiatrien, psychiatrischen Wohnheimen und Beratungsstellen meist große Unsicherheit mit diesem Thema. Unser Fachtag vermittelt grundlegende Informationen, im Mittelpunkt der Workshops steht der gleichberechtigte Austausch. Betroffene, Angehörige, HelferInnen und Profis - wir alle haben wertvolle und unersetzbare Erfahrungen und sollten sie miteinander austauschen!

Ein trialogischer Fachtag der SÄCHSISCHEN GESELLSCHAFT FÜR SOZIALE PSYCHIATRIE e.V. (veranstaltet in Kooperation mit TRAUMA BERATUNG LEIPZIG) möchte Betroffene, Angehörige und Helfer im Raum Chemnitz/Erzgebirge beim ersten Schritt auf das Thema Psychotrauma zu unterstützen.

Eine für Graustufen optimierte Version des Flyers finden Sie hier.

Die Veranstaltung bei Facebook

zum PDF

2010
Veranstaltungsreihe des „Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden“

Von April bis Juni findet in Dresden ein Veranstaltungsreihe zu sozialer Arbeit statt.

Soziale Arbeit steht in der Zweiten Moderne massiv unter Druck. Fiskalische Streichungen im sozialen Sektor, gepaart mit neuen / alten ordnungspolitischen Erwartungen und einem nach wie vor bestehenden Legitimationsdruck sind nur ein paar der herausfordernden Eckpfeiler im Feld der aktuellen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig fordern und kämpfen wir beharrlich für bedingungslose, faire und bedarfsgerechte Unterstützungen für Menschen in der BRD. Wie kann uns dieser Spagat gelingen? Was brauchen wir dafür und vor allem von wem? Wie kann Soziale Arbeit streiten; und zwar für sich und andere? Wie können wir das, was wir als fachlich vertretbar halten, einfordern und auf Gegenteiliges öffentlich aufmerksam machen? Wir müssen und wollen den Widerstand im Sinne einer fachlich dringend notwendigen Konfrontation leisten.Wir treten ein für die Rechte von AdressatInnen und für unsere...

zum PDF

Festival kunst::verrückt

kunst : verrückt 2010 Veranstaltung vom 25.10.2010 - 03.11.2010 in Leipzig

vom 25. Oktober bis 3. November 2010 veranstaltet der Verein Durchblick e.V.nun bereits zum sechzehnten Mal das Festival "kunst : verrueckt". Das diesjährige Programm umfasst Lesungen und Konzerte, Filmaufführungen, Vortäge und eine Ausstellung, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den vielfältigen Beziehungen zwischen Kunst und Psychiatrie bzw. Kreativität und Verrücktheit beschäftigen.

Mit der Geschichte der Psychiatrie in der DDR beschäftigt sich eine Veranstaltung am 2. November im Zeitgeschichtlichen Forum mit der Aufführung des Hörfunkdossiers "Psychoknast und Schizeria" und einem anschließenden Podiumsgespräch mit Zeitzeugen.

Für aktuelle Neuigkeiten zum Festival und zum Thema "kunst : verrüeckt" wurde ein Blog eingerichtet: zum Blog

Für Kartenreservierungen, die Bestellung der gedruckten Flyer und Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Adresse .